Ärztebank

Neues Duo an der Spitze

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    Die zum Volksbanken-Verbund gehörende Ärztebank hat eine neue Führungsspitze: Markus Partl und Anton Pauschenwein lenken als Vorstände die Geschicke der Standesbank.

    Pauschenwein verantwortet als Marktvorstand den gesamten Vertrieb, das Marketing und die Competence Center Wertpapier und Versicherungen. Er war lange Jahre Vorstandsvorsitzender der Volksbank Niederösterreich Süd und gilt als ausgewiesener Branchenexperte mit guten Kenntnissen der Zielgruppe.

    Markus Partl zeichnet als Marktfolge-Vorstand für die internen Bereiche wie Risiko, Controlling, Bilanz, IT, Revision, Personal, Recht und Kreditverwaltung verantwortlich. Er hat in seinen vergangenen Funktionen für den Volksbanken-Verbund die Ärztebank bereits gut kennengelernt und sie bei der Neupositionierung als Standesbank begleitet. Die genossenschaftlichen Grundwerte hat er im Rahmen seiner Tätigkeiten bei einer regionalen Volksbank und auch im ÖGV verinnerlicht.

    Das neue Vorstandsteam ist mit Rahmenbedingungen wie einer soliden Bilanzstruktur, moderatem Risiko und einer guten Kapital- und Ertragssituation konfrontiert. Dieser Weg soll jedenfalls weitergegangen werden, wird betont. Als spannende Herausforderung bezeichnet das neue Führungsduo die im Rahmen der Volksbanken-Verbundstrategie geplante Fusion mit der Apothekerbank. Diese für 2017 vorgesehene Fusion zweier Banken mit ähnlicher Beteiligungsstruktur bietet neue Chancen am Markt durch Konzentration von Kompetenz und Kundennähe aufgrund der österreichweiten Filialstruktur der Ärztebank. „Ziel sind zufriedene Kunden und Miteigentümer“, so die Vorstände. Die Kontaktpflege und Kooperation mit allen Ärzte-, Zahnärzte- und Apothekerkammern sei dabei ein wesentlicher Grundstein.

    „Wie in jedem Unternehmen sind die Mitarbeiter ein wichtiger Faktor in jeder Strategie. Die stärkere Positionierung als Standesbank und die Imagesteigerung sind die Herausforderungen, welche die nahe Zukunft mit sich bringt. Mit engagierten Mitarbeitern, zielgruppenaffinen Produkten und Dienstleistungen, Spezial-Know-how und Standorten in ganz Österreich sehen wir der Zukunft optimistisch und zuversichtlich entgegen“, so Pauschenwein und Partl.

    Die Ärztebank wurde 1914 gegründet. Durch die Beteiligung der Ärztekammern und der Dentistenkammer wurde das Institut immer stärker zur berufsständigen Spezialbank. Die Spezialisierung wird seither in enger Kooperation und Abstimmung mit den Standesorganisationen der Ärzte und Zahnärzte laufend ausgebaut. Als eigenständige Primärbank steht die Ärztebank im Eigentum der Ärzte- und Zahnärztekammern sowie der Schulze-Delitzsch Ärzte und Freie Berufe e.Gen. Durch diese Genossenschaftsholding haben Kunden die Möglichkeit einer Beteiligung und damit Einfluss auf die Geschäftsstrategie und Grundsatzentscheidungen.

    Die Zielgruppe der Ärzte ist eine umworbene Klientel in einem gesättigten Bankenmarkt, in dem Alleinstellungsmerkmale schwer zu finden oder aufgrund der Regulatorien nicht immer umzusetzen sind. „Sowohl die spezielle Geschäftsstrategie als auch die zeitnahe Anpassung an die sich laufend verändernden Rahmenbedingungen macht es notwendig, neben den klassischen Leistungen einer Bank auch Fach-Know-how zur Verfügung zu stellen“, so die beiden Vorstände. Darunter falle etwa die Beratungskompetenz in betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Fragen. Die Berater der Ärztebank begleiten Kunden beim Schritt in die Selbstständigkeit und zeigen Herausforderungen, notwendige Risikoabsicherung und Wissenswertes bei der Standortwahl auf.