Vorteile von Genossenschaften

Was Kooperation bringt

Die wichtigsten Vorteile der genossenschaftlichen Kooperation auf einen Blick:

  • Kostenersparnis in jedem einzelnen Betrieb durch Kräftebündelung und Arbeitsteilung
  • Gemeinsame Aktion statt Reaktion: bessere Konditionen in Produktion, Beschaffung und Vertrieb - national wie international
  • Erfüllung von Aufträgen, die einer allein nicht, nicht so leicht oder nicht preiswert genug erbringen kann
  • Verbesserung des Qualitätsstandards der einzelnen Betriebe
  • Einbindung der Mitbewerber (Erfahrungsaustausch statt "Feindbeobachtung")
  • Und im Fall des Falles: Krisenmanagement

Kalkulation statt Kalkül

Gewerbliche Genossenschaften stehen den Menschen unabhängig von deren politischer und unternehmerischer Zugehörigkeit offen. Sie sind Sachkooperationen, dem wirtschaftlichen Fortbestand und der Weiterentwicklung - kurz: der Förderung ihrer Mitglieder - verschrieben. Wobei diese Förderung sich in aller Regel in Barem versteht, was heißt, dass sie sich in echtem wirtschaftlichem Vorteil messen lassen muss. Für Vereinsromantik ist in Schulze-Delitzsch-Genossenschaften kein Platz - Professionalität ist gefragt.


Praxisrelevanz statt Gleichmacherei

Eine transparente und nach dem Verursacherprinzip aufgebaute Kostenzurechnung für in Anspruch genommene Leistungen ist Voraussetzung für eine leistungsgerechte Förderpolitik. Das ist ganz realistisch zu betrachten - auch im Alltagsleben wird einem nichts geschenkt.

Eine solche Einstellung fordert der Genossenschaft Flexibilität im Förderprogramm ab, also bei jenen Leistungen, die sie den Mitgliedern anbietet.

Es gibt Betriebe, die mit der Grundversorgung auskommen (erfahrungsgemäß kleinere, finanzschwächere Mitglieder) und solche, die spezifische bis maßgeschneiderte Leistungsprogramme oder Leistungsmodule fordern. Die indifferente Förderung der Mitglieder gehört endgültig der Vergangenheit an, ebenso der Schwebezustand zwischen "mein" und "unser".

Der genossenschaftliche Alltag zeigt, dass abgestufte Leistungsbeziehungen die Effektivität sowohl der Gemeinschaft als auch des einzelnen Mitglieds steigern.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Diese unterschiedliche Behandlung darf bestimmte Grundrechte (z.B. in der Satzung festgelegte Stimmrechte) natürlich nicht beeinträchtigen.


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